Samstag, 27. Januar 2018

Jerseykleid mit Füchsen

Fräulein Kunterbunt liebt Kleider! Am liebsten würde sie nur Kleider anziehen!

Zum Glück habe ich letztes Jahr Jerseykleider für sie entdeckt. Ich verstehe gar nicht, warum ich nicht schon viel früher auf diese Idee gekommen bin...

Jerseykleider sind super praktisch, da sie nach dem Waschen nur glatt aufgehangen werden müssen & so gut, wie gar nicht knittern. Das ist ein großer Vorteil, wenn man (wie ich) bügeln hasst.

Deshalb habe ich mal flott aus einem Shirtschnitt, ein Schnittmuster für ein Sommerkleid mit Flügelärmeln kreiert. Ein weiterer Vorteil ist, dass dadurch (hoffentlich) meine Stoffberge etwas kleiner werden.


Maritimes Strickjäckchen

Endlich ist sie fertig!

Mein maritimes Strickjäckchen mit dezentem Anjourmuster aus dunkelblauer Alpakawolle.
Die Anleitung habe ich von meiner bunten Ringeljacke abgewandelt. Natürlich möchte Fräulein Kunterbunt auch so eine Jacke haben. Angenadelt ist sie schon...  ;  )

Das Tolle ist, das sie von oben nach unten gestrickt wird & ich sie jederzeit anprobieren konnte & KEINE Nähte zusammen nähen mußte. Das gefällt mir richtig gut!




Donnerstag, 25. Januar 2018

Sweatshirt mit Glitzersternen

Und schnell noch ein Sweatshirt genäht! 

Fräulein Kunterbunt war hoch entzückt! Türkis ist zur Zeit ihre Lieblingsfarbe & der Sweat ist obendrein noch ganz weich von innen.


Dennoch scheinen meine Stoffberge kaum zu schrumpfen...






Donnerstag, 18. Januar 2018

Flotter Ringelpullover

Mal flott einen Pullover fürs Tochterkind genäht & meinen Stoffberg geringfügig reduziert...

Obwohl ich im letzten Jahr mit dem Entrümpeln gut voran gekommen bin, lassen sich die Stoffmassen (leider) nur langsam reduzieren. Dennoch habe ich im letzten Jahr nur sehr wenige Stoffe neu dazu gekauft, worauf ich sehr stolz bin.





Sonntag, 5. November 2017

Schnelles Linsen-Gemüse Curry

Genau richtig für kalte Herbsttage. Leicht scharf & schön wärmend.

Rezept:

1 bis 2 Zwiebel, 1 Pastinake, 1 bis 2 Möhren, 1 Zucchini, 1 rote & gelbe Paprika, Beluga Linsen, 1 bis 2 Tomaten

alles fein würfeln & schrittweise anbraten, damit alles schön knackig bleibt

Zwiebel scharf anbraten
dann die Pastinake & Möhren gut anbraten
dann die Paprika hinzugeben
dann Zucchini, Tomaten & die Linsen

etwas Wasser hinzugeben, 1 TL Currypulver & 1 TL Tandori Marsala Gewürzpulver (o.ä.) & 1 bis 2 EL Tomatenmark

wenn die Linsen weich sind mit Salz, Pfeffer & etwas Chili abschmecken.



Sonntag, 22. Oktober 2017

Mulchen & Mulchmaterial

Wärend ich fleissig meinen Bokashi Eimer befülle, habe ich mich noch intensiver mit dem Thema geschlossene Kreisläufe beschäftigt & viele, neue, interessante Ansätze entdeckt & weiterverfolgt.

Die Erde in meinem Garten ist sehr lehmig & fest. So, dass ich bereits bei der Übernahme begonnen habe, den Boden mit Rindenmulch zu mulchen, was auch hervorragend funktioniert hat. Der Boden ist dadurch schon viel lockerer geworden. Als wir die Hochbeete im Vorgarten fertiggestellt hatten, hatte ich unter die vorhandene Gartenerde ebenfalls Rindenmulch gemischt. Auch mit einem sehr guten Ergebnis.


Hier ein paar Impressionen aus dem Jahr 2014:

 der Boden ist überwuchert mit Beikräutern
 hier & hier sieht man sehr deutlich die lehmige Struktur

die äußerst problematische Baumscheibe...


Was ich so gut wie nie mache, ist umgraben! Dieses habe ich tatsächlich nur bei der Übernahme meiner Gartenanteile gemacht. Mittlerweile weiß ich auch, dass diese Vorgehensweisen, die ich instinktiv angewendet habe, auch bodentechnisch richtig/wichtig sind. Man kann es mittlerweile auch deutlich an dem Zustand meiner Böden erkennen. Die Erde wird von Jahr, zu Jahr lockerer & die Wurmpopulation hat gut zugenommen.


Hier ein Bild aus dem Jahr 2016:

 die Erde ist schon deutlich lockerer aber immer noch mit einem hohem Lehmanteil

Dieses Jahr habe ich angfangen mit "neuen" Mulchmaterialien zu experimentieren: Rasenschnitt & Laub. Beides trage ich eher dünn auf, doch auch hier bin ich von dem Ergebnis total begeistert. Die Würmer haben nochmal so richtig Gas gegeben & sich mächtig vermehrt. Und auch die Pflanzen sind kräftiger & vitaler geworden, obwohl wir inzwischen Mitte Oktober haben, blühen sie immer noch kräftig.


Und so sieht es im Oktober 2017 aus:

 
 schaut euch diese Erde an - einfach ein Traum! Ganz locker und weich!
 hier eine Mulchschicht bestehend aus Rasenschnitt & Laub - 
einfach locker miteinander vermischt & etwas antrocknen gelassen

 in den Hochbeete habe ich sie anschließend noch mit Rindenmulch bedeckt
 im Garten mit frischem, angetrockneten Laub aufgefüllt (das mache ich "frei Schnauze", mit dem was gerade zur Verfügung steht, wenn ihr noch mal hochscrollt könnt ihr den Unterschied zu früher sicher deutlich erkennen)
und zum weiteren Vergleich, die Baumscheibe, endlich erfolgreich begrünt  :  )

Meine "neuen" Beete sehen sicher gewöhnungsbedürftig aus & die Farben wechseln je nach Jahreszeit von grün über braun, nach gelb. Ich finde das optisch ausgesprochen gut. Das füllt die Beete so richtig mit Leben, neben den bunten Blumen. Nebenbei bemerkt ist "Unkraut jäten" für mich zu einem Fremdwort geworden & auch das lästige Gießen konnte deutlich reduziert werden.

Und wie sieht es bei euch in den Beeten so aus? Mulcht ihr schon oder jätet ihr noch?




Dienstag, 5. September 2017

Bokashi Projekt

Wenn man sich mit "no plastic" & "zero waste" beschäftigt, beginnt man irgendwann über geschlossene Kreisläufe nachzudenken. Auch wenn ich schon länger nichts mehr zu diesen Themen geschrieben habe, so sind diese dennoch aktuell bei uns & werden immer noch schrittweise umgesetzt.

Seitdem wir uns vegetarisch ernähren, fallen Unmengen an organischen, kompostierbaren Abfällen an (logisch). Erst wanderten diese in den normalen Hausmüll, was für mich sehr unbefriedigend war, das es sich, unter dem Strich, um wertvolle Rohstoffe handelt. Dann fing ich an unseren alten Kompost zu befüllen, welcher sich jedoch an einer sehr ungünstigen Stelle befindet, welche auch eine Umschichtung ect. fast unmöglich macht. Was somit auch noch nicht die optimale Lösung war...

Über einige Umwege stieß ich dann auf verschieden Beiträge bezügl. Wurmkisten & Bokashi ect.. Eine Wurmkiste ist sicher auch einge gute Lösung aber sie passt nicht so gut zu uns. Somit entschieden wir uns für den Bokashi.

Unsere Bokashi Eimer haben wir jetzt seit einer Woche & ich konnte bereits einmal Bokashisaft abzapfen, welchen ich gleich einigen (kümmerlichen...) Pflanzen verabreicht habe. Ich bin schon sehr gespannt, ob dieser wirklich so gut ist, wie andere behaupten. Als Testobjekt dient u.a. mein uralter Benjamin (wer hat ihn nicht... ;  ) ). Mal sehen, ob er noch mal einen zweiten Frühling erleben wird. Mutti wollte ihn schon längst entsorgen aber bisher habe ich mich tapfer wiedersetzt.

Aus dem Bokashi Ferment möchte ich Terra Preta für unseren Garten herstellen.

Unser Hausmüll hat sich seitdem drastisch reduziert. Wärend ich früher 1 bis 2 große Mülltüten voll Restmüll hatte, so habe ich jetzt ein kleine Tüte voll mit Restmüll.


Und so funktioniert die Bokashi Eimer:

 Küchenabfälle sammeln
 ich decke diese nur mit einem Geschirrtuch ab, dadurch das sich darin auch Kaffeesatz befindet riechen die Küchenabfälle nicht & die Küchenabfälle können gut antrocknen
(der Bokashi mag es nicht zu feucht)
wenn die Schüssel voll ist, wandern die klein geschnittenen Küchenabfälle in den Bokashi Eimer
 die alte Schicht - es riecht deftig nach "Sauerkraut" - da es sich um eine milchsaure Fermentation handelt, ist alles im grünen Bereich  ;  )
 die frische Schicht, gut angedrückt & mit etwas EMA (effektive Microorganismen aktiv) bestreut,
um Terra Preta herstellen zu können muß der Masse noch 10 bis 20% Pflanzenkohle & Urgesteinsmehl beigefügt werden

 unsere Eimer im Einsatz
zum ersten Mal deutlich weniger Restmüll *freu*
unser Benjamin im September 2017 - so wirklich toll blüht er ja nicht...